PHYTOTHERAPIE
PHYTOTHERAPIE – DIE KRAFT DER NATURHEILKUNDE
Kräuter werden seit Jahrtausenden geschätzt und angewendet. Das wertvolle Wissen um ihre Eigenschaften wurde über Generationen hinweg verfeinert. Die Pflanzenkunde gehört zu den ältesten Methoden der Naturheilkunde und wird vielfältig eingesetzt, um das allgemeine Wohlbefinden von Tieren zu unterstützen und zu erhalten.
Dabei ist es von großer Wichtigkeit, die Eigenschaften der verschiedenen Pflanzen und deren Zubereitungen – zum Beispiel als Pulver, Tee, Extrakt oder Tinktur – genau zu kennen und bewusst einzusetzen. Da die Übertragung von Anwendungen vom Menschen auf das Tier nicht eins zu eins möglich ist, erfordert der Einsatz stets fachliche Expertise. Falsch angewendet, können Pflanzen den Organismus durchaus belasten.
Durch ausgewählte Pflanzen können ernährungsphysiologische Defizite ausgeglichen und die natürlichen Körperfunktionen sanft begleitet werden. Die Kräuterkunde dient sowohl der Prävention als auch der begleitenden Unterstützung in der Rekonvaleszenz. Sie entfaltet ihre Stärken besonders dann, wenn man sich sowohl ihrer vielfältigen Möglichkeiten als auch ihrer Grenzen im Vergleich zur klassischen Schulmedizin bewusst ist.
Bei der Phytotherapie werden ganze Pflanzen oder deren Bestandteile (wie Samen, Wurzeln, Blüten oder Blätter) auf unterschiedliche Arten verarbeitet. Um eine verlässliche Qualität der wertvollen Inhaltsstoffe in den hochwertigen Naturprodukten sicherzustellen, ist eine sorgfältige Kontrolle von der Ernte bis hin zum Endprodukt entscheidend.
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- …nur nach sorgfältiger fachlicher Einschätzung eingesetzt werden, niemals „auf gut Glück“.
- …nie dauerhaft oder über viele Monate hinweg verabreicht werden.
- …als gezielte Kuren verstanden werden. Falsch ausgewählte oder zu lange gegebene Pflanzen können zu Gewöhnungseffekten führen oder die Entgiftungsorgane (Leber und Nieren) überlasten.
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- Atemwege: Unterstützung der natürlichen Selbstreinigungskräfte der Bronchien und Pflege der Schleimhäute
- Verdauungstrakt: Harmonisierung bei Neigung zu Blähungen, Kotwasser oder empfindlichem Magen
- Bewegungsapparat: Ernährungsphysiologische Begleitung von Gelenken, Sehnen und Bändern bei hoher Belastung
- Haut und Fell: Unterstützung des Hautstoffwechsels, besonders während des Fellwechsels oder bei Umweltreizen
- Stoffwechsel & Organe: Sanfte Stimulation der natürlichen Ausleitungs- und Entgiftungsfunktionen von Leber und Nieren
- Nervensystem: Beruhigung und Stabilisierung bei stressanfälligen, nervösen oder ängstlichen Tieren
- Immunsystem: Aktivierung und Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte, besonders in Übergangsjahreszeiten
- Senior-Unterstützung: Vitalisierung und Förderung der Lebensqualität im Alterungsprozess