Weintrauben sind giftig für Hunde und Katzen!

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Weintrauben sind giftig für Hunde und Katzen!

Saisonbedingt gibt es viele Weintrauben und die Versuchung ist groß, Hunden Weintrauben zu füttern. Immer wieder sehe ich, dass Trauben als Leckerli oder in größeren Mengen an Hunde verfüttert werden. Wenn ich versuche freundlich darauf hinzuweisen, dass Trauben giftig für unsere Schützlinge sind, bekomme ich hin und wieder die Antwort: „Das frisst er schon immer, es ist noch nichts passiert.“ Nun, das mag schon sein. Es gibt auch Menschen, die ihr Leben lang rauchen und sehr alt werden. Aber zum einen entscheiden diese Leute das für sich selbst und sind alleine für ihre Gesundheit verantwortlich und zum anderen ist das noch lange kein Grund, seinem Tier Dinge zu füttern, die es vertrauensvoll annimmt, unwissend, dass sie ihm schaden.

Symptome für eine Vergiftung mit Weintrauben können Erbrechen mit Appetitverlust, Magenschmerzen und Durchfälle sein. In einigen Fällen kam es Schädigungen der Niere, bis zum Nierenversagen.

Hunde (auch Katzen, sie sind allerdings seltener betroffen, weil sich in der Regel keine Trauben mögen) reagieren unterschiedlich empfindlich auf den Verzehr von Trauben und es gibt noch keine genauen Angaben, über die Menge, die gefressen werden muss, damit es zu diesen Vergiftungserscheinungen kommt. Man geht von ca. 10 – 11 g auf 1 kg Körpergewicht des Hundes aus. In einem Artikel habe ich gelesen, dass 14 g Rosinen pro 1 kg Hund einen Labrador Retriever getötet haben.

Hat Ihr Hund Trauben gefressen, sollten sie den Tierarzt aufsuchen. Er weiß in der Regel was zu tun ist, bevor die Niere Schaden nehmen kann. Eine geschädigte Niere kann ihre Aufgabe nicht mehr im vollen Ausmaß erfüllen. Es kommt zu Langzeitfolgeschäden.

Rosinen werden im Vergleich zu der gleichen Menge an Weintrauben als noch schädlicher eingestuft, was durch die höhere Konzentration der Schadstoffe, die durch die Trocknung entsteht zu begründen ist.

In der Zeit in der wir und unsere Schützlinge leben ist jeder Organismus schon unausweichlich vielen Schadstoffen ausgeliefert. Im Haushalt, in der Nahrung, in der Umwelt, überall wird es immer schwieriger, sich diesen Giften zu entziehen. Vermeidbares, sollte man vermeiden.

 

 

2016-02-26T12:12:49+00:00 2. November 2015|Ernährung, Hunde, Katzen|